SOMMER HOCHTOUR - DOM 2014

Jun 06, 2014
SOMMER HOCHTOUR - DOM 2014
 
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Datum:4-6 Juni 2014

Während sich Roger Federer auf das Wimbledon Halbfinale vorbereitete und in Brasilien an der Fussball WM die Viertelfinalspiele liefen, begab sich der SAS auf seine traditionelle Sommerhochtour. In Randa versammelten sich am Freitagmorgen Bettina Gruber, Marc Achermann, Silvan Bözinger, Thomas Hug, Felix Klaesi, Marcel Müller, Karsten Rohweder, Jürg Steinegger, Jürg Schweizer, Herbert Trachsler, Walter Weder und die Bergführer Pius Henzen, Toni Dinkel und Michael Imhof.

Der Dom. Viertausendfünfhundertundfünfundvierzig Meter hoch steht er, als höchste Erhebung der Mischabelgruppe, ganz in der Schweiz. Erstbegangen am 11. September 1858. Höhendifferenz zu Randa: 3138m.
Am Freitag stand die erste Etappe, der Hüttenanstieg auf dem Programm, welcher klettersteigartige Elemente aufwies und in die neu renovierte Domhütte auf 2940m führte. Wir gewannen Meter um Meter und liessen Randa weit unter uns. Steinböcke und eine reiche Flora säumten den Weg. Das Wetter war zwar mässig, aber davon liessen wir uns nicht abhalten. Beim Nachtessen erfuhren wir dann mehr über Dres´ und Jürgs Bolivienreise, welcher ersterer mit einer leichten Höhenkrankheit beendete und einer erneuten Höhenexposition im Wege stand. Andere feierten derweil Rogers Einzug in das Finale.
Die Wetterprognose für Samstagnacht war nicht sehr gut, was eine ausgedehnte und für solche Touren aussergewöhnlich lange Nachtruhe ergab. Noch im abklingenden Nieselregen zogen wir Richtung Festigrat los, seilten uns an und erklommen den Grat zur Festilücke. Von dort ging es über den Hohberggletscher über die Nordwestflanke bei aufklarendem Himmel zum Gipfel. Die zweite Hälfte der Tour führte uns wieder in die Hütte zurück, wo wir den erfolgreich bestiegenen Gipfel feierten. Karsten hatte mit der Besteigung seit April in diesem Jahr bereits 60‘000 Höhenmeter hinter sich. Im Gegensatz zu Rogers Wimbledonfinale, war der Abstieg nach Randa am Sonntag problemlos.

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